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2008 konnte der Ort Pöcking sein 850-jähriges
Gründungsjubiläum feiern. Die erste urkundliche
Erwähnung des Ortes aus dem Jahre 1158
verzeichnet den Tausch zweier Höfe in „Peccingen“
(Pöcking) durch das Kloster Schäftlarn an
den Bischof Otto von Freising. 1403 wurden
in der Steuerliste 15 Höfe als Steuerzahler in
Pöcking erwähnt. In der Folgezeit gelangte das
kleine Straßendorf oberhalb von Possenhofen
in wechselnde politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten.
Hart getroffen wurde der Ort
durch Brandschatzungen im 30-jährigen Krieg
sowie durch die Pest. Mit der Fertigstellung der
Eisenbahnlinie von München nach Tutzing im
Jahre 1866 und dem dann folgenden Zuzug
von Münchner Bürgern begann spürbar die Weiterentwicklung
des Ortes. Von 1866 an gehörten
auch Possenhofen und Niederpöcking zur Steuergemeinde Pöcking.
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1902 wurde die Gemeinde dem neuen Landkreis
Starnberg zugeordnet.Mit dem Bau der Umgehungsstraße
im Jahre 1996 hat Pöcking die
Chance bekommen, eine neue Ortsmitte zu entwickeln.
Die ersten Erfolge mit der Umgestaltung
der Hauptstraße sind bereits sichtbar, einschließlich
der Umwidmung des Alten Pfarrhofes
in eine moderne Gemeindebücherei. Zahlreiche
Investitionen in der Gemeinde vom Hallenbad
bis zum Sportpark, von der Schule und der
Jugendherberge bis zur Sozialstation helfen
heute die Zukunft und Attraktivität der Gemeinde
zu sichern. War Pöcking früher nur der Name
für das Kirchdorf auf der Anhöhe über dem
Starnberger See, so steht heute der Name auch
für eine moderne Gemeinde mit mehreren,
sehr unterschiedlichen Ortsteilen.
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